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Animal Victim
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DINA4: animalvictim_RGB_A4.pdf (1,6 mb) DINA3: animalvictim_RGB_A3.pdf (2,4 mb) |
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Info
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ich bin konfessionslos, ich gehöre keiner Religions-
oder Glaubensgemeinschaft an. Eine hypothetische Existenz Gottes ist meiner
Ansicht nach für mein persönliches Handeln und Wirken bedeutungslos.
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Verteidigung
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und Unterstellungen der Blasphemie oder der Anthropomorphisierung
(Vermenschlichung) lasse ich nicht einfach gelten. Es ist nicht meine
Absicht, nichtmenschliche Tiere zu vermenschlichen oder persönliche
religiöse Positionen anzugreifen. Bei der oben abgebildeten Darstellung
handelt es sich nicht um eine Kreuzigung. Die Abbildung zeigt deutlich,
wie ein Schwein an zwei Bändern hängt. Das Tier steht stellvertretend
für alle vom Menschen geschlachteten Individuen. Die Bänder
symbolisieren die faktische Gebundenheit von nichtmenschlichen Tieren
an von Menschen für Menschen bestimmte Zwecke. Darüber hinaus
handelt es sich bei den roten Bändern um eine symbolhafte Transformation
des lebenswichtigen Blutes, das bei jeder Tötung in Schlachthöfen
und Tötungsanstalten per "Entblutungsstich" mutwillig von
Handwerkern aus den betäubten Tieren herausgeholt wird, sodass die
verblutenden Tiere im Anschluss daran sterben und in Fleisch- und Knochenteile
zerstückelt werden. |
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Motiv
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"ANIMAL VICTIM" [engl.: animal = Tier, victim
= Opfer] hat seinen geistigen Ursprung in einer tiefgreifenden, bewussten
Anteilnahme am täglichen Missbrauch von Tieren, die in der menschlichen
Gesellschaft anhand einer speziell zugeteilten "Nutzbarmachung"
bewertet und behandelt werden. |
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Doku
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Zustände
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Grafik transportiert die Aussage: Ich bin
auf diese Welt gekommen, um für eure Lust zu sterben! einerseits
als eine fiktive Anklage seitens der betroffenen Subjekte und andererseits
als eine objektive Zustandsbeschreibung. Unsere Zivilisation "produziert"
jährlich x-Milliarden zweckgebundene nichtmenschliche Lebewesen,
die größtenteils für menschlich egoistische Gewohnheiten
und kulturbedingte Abhängigkeiten ihr bemitleidenswertes Leben aushalten
müssen, bevor sie letztendlich an speziellen Orten aufeinanderfolgend
getötet werden. Schweine, Schafe, Rinder, Pferde, Hunde, Fische,
Insekten, Mäuse, Schimpansen, Rhesusaffen, etc.... die Liste der
unterschiedlichen Gruppen von Individuen, die von Menschen für bestimmte
Zwecke zielgerichtet benutzt und getötet werden, ist lang. |
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Doku
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Gründe
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Gründe für die grauenhafte Benutzung
und Tötung von Lebewesen sind vermeidbar, denn ihnen liegen trotz
unserer modernen gesellschaftlichen Entwicklung größtenteils
eigenartige Bequemlichkeiten, wirtschaftliche Interessen oder traditionell
fortgetragene Gewohnheiten zugrunde. Tiere sterben in Versuchslaboratorien,
Tiere werden zu Wurst und Hackbraten verarbeitet, Tiere sterben bei perversen
"Wettkämpfen", Tiere werden für ihr Fell und ihre
Haut umgebracht, Tiere werden "aussortiert" und vergast, Tiere
landen zerstückelt auf dem Mittagstisch,... Warum? Und schließlich:
warum nicht? |
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Doku
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Moral
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durch den Menschen kennt heutzutage praktisch keine
Grenzen. Was also liegt näher, als sich selbst dieser Praxis gegenüber
verantwortlich zu fühlen? In einer Konsumgesellschaft trägt
jeder einzelne Konsument etwas zu den Umständen der konsumgesteuerten
Verkettung bei. Und so hält z.B. die "Lust" auf einen saftigen
Cheeseburger den industriellen Motor der Tierausbeutung ebenso am laufen,
wie etwa die Körperpflege mit tierversuchserprobter Kosmetik. Unwissenheit
und Gleichgültigkeit der Konsumenten bereiten den Nährboden
für eine weltumspannende Ausbeutungs- und Tötungssystematik.
>> Darüber nachdenken, Entscheidungen treffen, handeln - ethisch fortschrittlich und moralisch verantwortlich. |
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Doku
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Stillstand?
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Wir befinden
uns zwar ganz offensichtlich in dem Dilemma, mit einer unvermeidbaren
Vernichtung von Leben passiv sowie aktiv behaftet worden zu sein, trotzdem
ist dies nicht letztendlich die Summe unserer Ethik als vielmehr ihre
Basis. Indem wir die Ansicht "Wir töten weil wir töten
müssen!" als eine Art Handlungsanweisung für unser Leben
missverstehen, bleiben wir fatalistisch und handlungsunfähig sowie
ethisch auf der Stelle stehend. |
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Forderungen
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Die moralische
Forderung von Rechten für die Unterdrückten menschlicher Systeme
richtet sich nicht danach, dass es für die Betroffenen weitaus schlechter
stehen könnte, sondern danach, dass es wesentlich bessere Optionen
gibt. |
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