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Inhalt |
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1. Motiv-Vorschau |
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2. Infotext |
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3. Download als PDF, DINA4 + A3 |
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[Status] |
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In der heutigen Zeit scheint es für viele Menschen selbstverständlich zu sein, Muttermilch von nichtmenschlichen Tieren zu konsumieren, zumeist die von geschwängerten weiblichen Rindern und das nicht selten lebenslang. Muttermilch wird in den Eutern von Kühen durch Sekretion gebildet. Die Milch ernährt das neugeborene und heranwachsende Kind, genau so wie dies auch bei Menschen, Katzen, Schafen, Walen und bei allen anderen Säugetieren der Fall ist. Muttermilch ist eine natürliche und optimale Kraftnahrung für Säuglinge, die den Organismus nicht nur mit wertvollen Nährstoffen, Vitaminen und Enzymen versorgt sondern darüber hinaus auch mit Stoffen, die für das Immunsystem des Säuglings wichtig sind.
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Doch warum ernähren sich Menschen in westlichen Industrienationen heutzutage von der Muttermilch anderer Spezies, dazu noch zeitlich weit über das Säuglingsalter hinaus? Kurz gefasst kann man darauf antworten: aufgrund kulturell entwickelter Tradition, aufgrund massiver Beeinflussung durch wirtschaftliche Interessen und aufgrund individueller Prägung. Andere Gründe kann es gegenwärtig nicht mehr geben, da eine Notwendigkeit, Muttermilch von anderen Spezies zu konsumieren, in einem modernen zivilisatorischen Gefüge nicht besteht. Sicher können viele Nährstoffe und Vitamine der Muttermilch von z.B. Ziegen oder Kamelen vom menschlichen Organismus für den menschlichen Körper verstoffwechselt werden. Säugetiermilch kann also, sofern eine Verträglichkeit besteht, als Nahrungsmittel verwendet werden, so wie auch Muskelgewebe von toten Tieren als Nahrung verwendet werden kann. Dass es möglich ist etwas zu tun, kann jedoch nicht allein als Rechtfertigung hergenommen werden, und somit wird auch die wirtschaftliche Ausbeutung von gefangen gehaltenen "Muttermilch-Produzentinnen" berechtigterweise zunehmend bezweifelt. Dieses zeigt sich besonders in wirtschaftlich-technisch fortschrittlichen [so genannten] "Industrienationen", in welchen der Konsum andersartiger Säugetiermilch sowohl medizinisch, ökologisch als auch ethisch-moralisch kritisch durchleuchtet wird.
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Einerseits haben [moderne] Gesellschaftsformen das bisher maximale Ausmaß an extremistischer Ausnutzung und Zweckbestimmung anderen Lebewesen gegenüber hervorgebracht, andererseits sind es gerade die dadurch entstandenen Unterdrückungs- und Misshandlungssysteme ["Massentierhaltung", "industrialisierte Nutztierhaltung"], die ein Überdenken und eine Umkehrung der domestikationsinduzierten Ausnutzung provozieren. Das Vermeidenwollen der Ausnutzung anderer Tiere ist eine Reaktion auf ultraherrschaftliche Unterdrückungsmechanismen menschlicher Kulturen. Die wirtschaftliche "Produktion" nichtmenschlicher Muttermilch als Rohstoff ist ansich ein Ausnutzungsprinzip, welches nur funktioniert, wenn die für den Säugling gebildete Muttermilch dem eigentlichen Nachwuchs vorenthalten wird, um sie für menschliche Zwecke zu verwerten. Da es von Natur aus so ist, dass weibliche Säugetiere die Muttermilch primär dann bilden, wenn diese erforderlich ist nämlich bei der Ernährung des leiblichen Kindes nach der Geburt ist es also Teil der beabsichtigten Ausnutzung, dass weibliche Säugetiere in Gefangenschaft gezielt geschwängert und darüber hinaus zyklisch schwanger gehalten werden, um so (hohe) Produktionsergebnisse zu gewährleisten. Voraussetzung dabei ist unter anderem die für hohe Milchleistung manipulierte Genetik speziell gezüchteter Rassen. Die Individuen solcher "Milchrassen" sind durch selektive Zucht oder durch andere genetische Manipulationsverfahren auf ein Leben als lebendige "Milchautomaten" festgelegt. Natürlich trifft dies nur auf weibliche Individuen zu, die ein vorprogrammiertes Leben mit mehreren Schwangerschaften zubringen und anschließend bei wirtschaftlich unhaltbarem Leistungspotenzial "ausgedient" haben, also geschlachtet werden. Durch die mehrfachen Schwangerschaften [zum Zwecke der Milchbildung in den Eutern] entstehen logischerweise mehr und noch mehr Individuen, die, sind sie weiblichen Geschlechts, ihren Müttern im Dienste der Milchproduktion folgen. Männliche Rinder solcher "Einnutzungsrassen" haben für die Milchproduktion aufgrund der Unfähigkeit zur Bildung des weißlichen Drüsensekrets fast keinen Wert, höchstens bei der Besamung weiblicher Rinder.
Fakt ist: geschlachtet werden alle, egal ob Kuh, Färse oder Bulle!
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[Trend] |
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Unter der Bezeichnung "Subventionierung" wird die [industrialisierte] Ausbeutung von weiblichen Rindern zur Milchproduktion europaweit durch Steuergelder gefördert. Selbst der Export von zwangsläufig auftretenden Überschussproduktionen wird mit so genannten "Exportsubventionen" belohnt. Dies geschieht im Zuge wirtschaftspolitischer Verwirrungen die zu Selbstläufern mit Abhängigkeitspotenzial geworden sind. Die Wirtschaftsinteressen münden in lobbyistische Netzwerke, deren Aufgabe es ist, die Positionierung von "Milch" und "Milchprodukten" in der Gesellschaft zu verstärken. Das profitorientierte Engagement der Wirtschaft, Konsumenten für ihre Produkte so früh wie möglich zu gewinnen, fängt nicht erst bei kostenlosen Proben von kuhmilchbasierter "Babykost" an, und es hört sicher nicht bei der Einschleusung von "Schulmilch" in öffentliche Bildungseinrichtungen auf. Für Interessensvertreter der Milchwirtschaft gilt: je früher Menschen [also Kinder] zu Produkten "mit der Extra-Portion Milch" greifen, desto besser.
So gibt es einflussreiche Verbände und Marketingspezialisten, die Interesse an einem möglichst positiven Bild von "Milch", "Quark", "Joghurt", "Käse" u. Ä. in der Öffentlichkeit haben. Dies übt eine starke suggestive Wirkung auf Menschen aus, die ihrer kultivierten Leidenschaft erliegen, ohne dabei vordergründig an ethisch verantwortbarere Alternativen zu denken. Pflanzliche Milch aus Soja, Reis, Mandel, Hafer usw. mag anfänglich vielleicht gewöhnungsbedürftig sein, aber genau das ist Kuhmuttermilch auch nämlich gewöhnungsbedürftig würde ein [erwachsener] Mensch diese die ersten Male probieren. Die Prägung des individuellen Geschmacks findet spätestens nach der Geburt statt, bleibt jedoch ein Leben lang beeinflussbar. Und so ist die seit frühster Kindheit voranschreitende Gewöhnung an das "Grundnahrungsmittel Kuhmuttermilch" zwar neben den wirtschaftlichen Interessen einer der bedeutendsten Faktoren für den Handel mit artfremden Drüsensekreten und Produkten aus solchen, doch ethische Überlegungen [aber auch medizinische Konzepte] fördern zunehmend die Nachfrage nach pflanzlichen Produkten, welche "Milch", "Joghurt", "Sahne" oder "Eis" als Bezeichnungen tragen und "trotz" ihrer pflanzlichen Zutaten so schmecken wie analoge Produkte aus Tiermilch. Die Erkenntnis, dass konventionelle Milchprodukte ohne weiteres ersetz- und somit verzichtbar sind, erfahren nicht zuletzt die Menschen, die aufgrund der so genannten "Milchzuckerunverträglichkeit" oder auch "Laktose-Intoleranz" Schwierigkeiten mit dem Konsum tierlicher Milch haben. Verschiedenen Angaben zufolge betrifft dies etwa 15-20% der europäischen Bevölkerung (laktose.net).
Zwar sind vegane Produkte zur Zeit noch verhältnismäßig selten zu finden (gemessen an der infrastrukturellen Verbreitung tierlicher Produkte), trotzdem werden es in absehbarer Zeit zunehmend mehr. Probier es aus, mit gutem Gewissen! |
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Poster/ Flyer |
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