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Kinski @ Bach
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Die animierte Text-/Bild-/Ton-Collage
WIE MAN
EINEN SKLAVEN MACHT basiert auf einer im Jahr 1961 veröffentlichten
Ton-Aufnahme, in der Klaus Kinski eine ins Deutsche übertragene afrikanische
Dichtung vorträgt. Dieses interessante Tondokument wird von dem klassichen
Musikstück "Air" aus der Orchester-Suite Nr.3 von Johann
Sebastian Bach untermalt und erhält dadurch eine ganz besondere Wirkung.
Optisch und inhaltlich habe ich die Audio-Collage mit ausgewählten
Bildern, die ich bei Foto-Recherchen habe angertigen können, erweitert.
Kinskis Darbietung könnte dieses wichtige Thema unbestritten selbstständig
tragen, trotzdem verschmilzt sie mit den hinzugefügten Komponenten,
wie ich finde, vorteilhaft zu einer interessanten Mischung aus kritischer
Aussage, einer hilfreichen Fragwürdigkeit sowie einer offenen Betrachtung.
Lassen wir also Kinski das Wort ergreifen: Die Blindheit
ist vorbei! Ich habe nachgedacht! Ich weiß ja wie man einen Sklaven
macht,...
| Ergänzende
Informationen zu der Dichtung WIE MAN EINEN SKLAVEN
MACHT |
KLAUS KINSKI SPRICHT AFRIKANISCHE GEDICHTE
Dichtung afrikanischer Völker, aus: "Schwarzer Orpheus"
- deutsche Nachdichtung von Janheinz Jahn. Moderne Dichtung afrikanischer
Völker beider Hemisphären. Anthologie afrikanischer und
afroamerikanischer Poesie. Abgedruckt sind 49 Gedichte von 28 Autoren
aus 12 afrikanischen Staaten.
Die an der Universität Mainz eingerichtete Janheinz
Jahn-Bibliothek für Afrikanische Literatur beherbergt eine
der weltweit umfangreichsten Spezialbibliotheken zur modernen afrikanischen
Belletristik und Dichtung. Der Titel 'Schwarzer Orpheus' folgte
Jean-Paul Sartre's Vorwort Orphée Noir in Senghor's Anthologie
de la nouvelle poésie nègre et malgache de langue
française von 1948.
Zehn Gedichte wurden von Klaus Kinski auf einer Langspielplatte
rezitiert:
Kinski spricht: Dichtung afrikanischer Völker. 34 016 EPLS,
Deutsche Grammophon-Gesellschaft, 1961. |
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