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FAQ
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[ Erweiterung der FAQ bei Gelegenheit... ] [ Kontext: Warum dürfen andere Tiere töten, und der Mensch sollte es nach Möglichkeit vermeiden? ] [ Kontext: Was, wenn Pflanzen Schmerz empfinden oder ähnlich qualitativ fühlen können? ] [ Kontext: Wenn alle Menschen vegan leben würden, gäbe es dann überhaupt genug Nahrung für andere Tiere? ] |
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Nutzung
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Unter
welchen Bedingungen darf ich Material von soylent network verwenden? Vorgaben: das Material darf nicht direkt kommerziell genutzt werden (Weiterverkauf der Fotos) und es darf nicht für missbräuchliche oder verharmlosende Zwecke benutzt werden (beispielsweise in Informationstexten oder Artikeln in denen Schlachtung, , , etc. beworben oder befürwortet werden). Desweiteren behalte ich mir die Nutzung des Namens soylent network, sowie Soylent Weiss als auch die Logos, das Design und ihre Verwendung vor. und Aktionsspielräume stehen seltbstverständlich frei – was bewirken Verbote? – aber ich möchte an dieser Stelle obligatorisch betonen, dass ich eine provegane Aufklärung in religiös und politisch unabhängigem Kontext für sinnvoll erachte. und Abbildungen auf www.soylent-network.com entstammen, soweit nicht anders beschrieben oder gekennzeichnet, der Urhebung von Dirk Gießelmann. Diese Daten dürfen für nichtkommerzielle und/oder tierrechtliche Zwecke kostenlos vervielfältigt, reproduziert, verändert, gebraucht und veröffentlicht werden. Es wäre freundlich, wenn ich zuvor oder anschließend über die Verwendung meines Materials per Email informiert werde – dies ist jedoch keine Bedingung. Ebenso wäre bei Verwendung ein Hinweis auf die Quelle www.soylent-network.com, bzw. auf mich, den Urheber [Dirk Gießelmann, soylent network.com] rücksichtsvoll – aber auch dies ist keine Bedingung. Es besteht keine explizite Eingrenzung auf eine Privatnutzung, so darf das Material z.B. auch in proveganen Zeitschriften oder Katalogen, als Booklet-Abbildung für Musik-CDs, für journalistische Artikel mit tierrechtlichem Inhalt, usw. verwendet werden. Falls die Ungewissheit besteht, ob das Material verwendet werden darf oder nicht, so empfiehlt sich die Kontaktaufnahme per Email. Material unterliegt absichtlich keinem Copyright, da die Information und Aufklärung über die behandelten kritischen Umstände nicht unnötig durch profitorientierte Barrieren blockiert werden soll. Der kreative, progressive und freie Geist wird hiermit aufgefordert, sich am angebotenen Material zu bedienen und eigenverantwortlich Aufklärung und Information im Sinne einer speziesübergreifenden Emanzipation zu betreiben, oder aber andere Menschen auf soylent-network.com, think-baby-think.com bzw. auf Soylent-Weiss.de aufmerksam zu machen. |
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Erweiterung
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Spezielle
Nutzungsbedingungen für Verlage und Autoren: §1 Grundsätzlich ist eine kostenfreie Nutzung meiner Bilder möglich. Material und Bilder dürfen aber nicht in den Zusammenhang mit einer Befürwortung oder Verharmlosung von Tötungs-, Ausnutzung- und Haltungspraktiken von Tieren gebracht werden (z.B. befürwortende Aussagen über Schlachtung, , , etc.) 1.1 Um es verständlicher zu machen: Ich betrachte "Nutztier"haltung prinzipiell kritisch, und ich lehne diesbezüglich verharmlosende oder befürwortende Inhalte grundsätzlich ab. Tiere sind meiner ethischen Auffassung nach per se kein Besitzeigentum oder "Produktlieferanten", außer in dergestalt, dass sie bedauerlicher Weise von Menschen in diese tragische Lage absichtlich versetzt werden. Dies soll vorerst als kurze Erklärung ausreichen, damit Sie nachvollziehen können, weshalb es für mich von entscheidender Bedeutung ist, dass _weder_ Tötungsformen _noch_ Formen der Ausnutzung oder Haltung befürwortet werden, denn diese Methoden sind genau genommen antropozentrische Verfügungsgewalten über an Zwecke gebundene Lebewesen. 1.1.1 Zum Beispiel: Objektiv gesehen ist Kuhmilch auf natürliche Weise nicht dazu da, um Menschen zu ernähren. Die Muttermilch von Rindern erfüllt ansich den Zweck der Ernährung junger Kälber. Eigentlich ist Kuhmilch eine Flüssigkeit, die der Mensch nicht zu sehen bekäme, da die Milch direkt und ohne Umweg vom Euter der Kuh in den Mund des Kalbes gelangen würde, analog dem Stillen menschlicher Säuglinge. In der heutigen Informationswelt wird Kuhmilch jedoch (u.a. auch bei der schulischen Bildung von Kindern) vordergründig als Nahrungsmittel für Menschen begriffen, was zwar übliche Praxis ist, jedoch als objektives Definitionskriterium primär unzutreffend ist. Objektiv gilt: Kuhmilch ist Kälbernahrung. §2 Wenn Ihre Informationen objektiv (wie im §1 – §1.1.1 dargestellten Sinne) bzw. kritisch sind, was z.B. ("Nutz")Tierhaltung oder Produkte aus einer solchen anbetrifft, so ist dies eine Vorraussetzung dafür, dass Sie meine Bilder verwenden können. 2.1 Außerdem können Sie Bilder und Material von mir verwenden, wenn Sie auf Missstände aufmerksam machen wollen oder wenn Sie Tiere (oder Tierarten) in ihrem natürlichen Wesen portraitieren möchten. Dabei gilt, dass stets die Bedingungen aus §1 – §1.1.1 beachtet und eingehalten werden. Falls Ihnen die oben genannten Angaben unklar erscheinen oder Sie sich hinsichtlich der Nutzungs-Bedingungen nicht sicher sind, so teilen Sie mir bitte ggf. die Inhalte bzw. die Aussagen, welche mit den Fotos kombiniert werden sollen, mit. (Kontakt) Ich wäre Ihnen dankbar wenn Sie mir einen Link zu den veröffentlichten Informationen mitteilen, bzw. wenn Sie mir veröffentlichte Publikationen als Belegexemplar kostenlos zukommen lassen, sofern Sie Material von mir darin verwenden. Wenn Sie eine Quellenangabe zu von mir erstelltem Material machen wollen, so geben Sie bitte www.soylent-network.com [oder nachrangig Dirk Gießelmann, soylent-network.com] als Quelle an. |
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Material
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Was
ist bei der Verwendung von den hier angebotenen Daten (Fotos,...) zu beachten? www.soylent-network.com erhältlichen Fotosund andere Materialien wurden wegen Rücksicht auf zumutbare Dateigrößen und einem bestehenden Datentransferlimit für meine Domain extra für diese Zwecke verkleinert und komprimiert, was auch einen Einfluss auf die bestehende Qualität hat. Die Daten liegen darüberhinaus qualitativ besser, tw. größer (bis zu DINA A3) und vielfältiger vor (auch in 300dpi, CMYK für Print). Es besteht daher die Möglichkeit, einzelne Bilder in größeren oder benötigten Formaten anzufragen, tw. besteht diese Option auch für eine umfangreiche Sammel-CD mit zahlreichen Fotos, sofern der Anfrage und dem Aufwand nachzukommen ist. reichen die hier online angebotenen Materialien für einen Großteil der Verwendungszwecke aus (Einbindung in Webseiten, Präsentationen, Flyer per CopyShop, etc.)Email Für die Verwendung aller Daten gilt: Hinweis bzgl. des ViSdP hinzufügen, falls nötig. |
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Vokabular
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Was
sind menschliche bzw. nichtmenschliche Tiere? ist der Jetzt-Mensch (Homo sapiens sapiens) ein Säugetier und gehört zur Ordnung der Primaten, Unterordnung der Affen und der Familie der Menschenähnlichen (Hominidae). Die Unterscheidung zwischen Menschen und nichtmenschlichen Tieren ist tw. notwendig, um exakt differenzieren zu können. Mit der zusätzlichen Bemerkung "nichtmenschlich" wird außerdem verdeutlicht, dass gewisse Verhältnisse oder Umgangsweisen ausschließlich oder insbesondere auf nichtmenschliche Tiere zutreffen, wie z.B. Schlachtung, Verarbeitung und Verkauf von nichtmenschlichen Tieren zum Verzehr. Die Bezeichnung "nichtmenschliche Tiere" impliziert zudem die obige Aussage, dass Menschen ebenso Tiere sind, und bekannterweise mit anderen nichtmenschlichen Säugetieren gemeinsame Merkmale, Eigenschaften und Vorraussetzungen besitzen (Nervensystem, Blutkreislauf, Schmerzempfindung, Wachstum,...) sind wir Menschen also ebenso Tiere wie beispielsweise Schweine, Affen oder Pinguine. Uns verbindet eine gemeinsame Genetik, ein gleicher Ursprung und ähnliche Fähigkeiten des Empfindens. Dass der Mensch dabei eine besondere und rational hochentwickelte Rolle einnimmt, ist keine rechtmäßige Vorraussetzung, um nichtmenschliche Tiere für sich auszubeuten, an ihnen giftige, ätzende oder schädigende Substanzen zu testen oder sie für andere Zwecke einschränkend zu gebrauchen.
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Vokabular
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Was
ist Speziesismus? die "Diskriminierung oder Ausbeutung bestimmter Tierarten durch den Menschen aufgrund eines angenommenen Vorrangs des Menschen" (Oxford English Dictionary). (>> Speziesismus, Speziesismus in der Moderne - www.veganimal.de ) findet in den allerwenigsten Fällen in Grenzbereichen statt, vielmehr handelt es sich dabei um eine grundlegende Einstellung, bei der die Interessen und Motivationen nichtmenschlicher Tiere ohne zwingenden Grund unberücksichtig bleiben. So entziehen Speziesisten z.B. nichtmenschlichen Tieren ein Recht auf Autonomie, im Gegensatz dazu erlauben sie sich per se entsprechende Verfügungsgewalten ("Haltung", genetische Modifikation, Nutzung, Tötung,...) über nichtmenschliche Tiere. zwischen Rassismus, Sexismus und Speziesismus, jedoch hat jede dieser Diskriminierungsformen ganz spezielle Parameter, deshalb sind Analogien und Vergleiche bedingt tauglich. Meiner Ansicht nach gibt es latente und konkrete Formen der Diskriminierung. Diskriminierung kann durch die Umwelt begünstigt und sozio-kulturell geprägt sein. Womöglich gibt es einen ursprünglichen Speziesismus, bei dem es sich um einen natürlichen Grundzug handelt (lebensraumbedingte Existenzebenen- oder Speziesabgrenzung), der jedoch nunmehr durch kulturelle und soziologische Werte in besonderem Maße verstärkt transportiert oder durch zivilisationsgebunde Diskriminierung substituiert wird. Rassisten, Sexisten und Speziesisten sind der Meinung, dass die Grenze zu der Gruppe der sie sich zugehörig fühlen, einen Wertunterschied definiert. In allen Fällen gibt es eine Person oder eine Gruppe, die den Wert einer anderen Person oder Gruppe und eine daran gekoppelte grundsätzliche Ungleichbehandlung an bestimmten (oftmals physischen) Unterscheidungsmerkmalen ausrichtet. Dabei bleiben bedeutende Gemeinsamkeiten oder ähnliche Ansprüche unberücksichtigt. Die Diskriminierung zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass absichtlich oder fahrlässig die Interessen und Bedürfnisse des diskriminierten Individuums bzw. der diskriminierten Gruppe missachtet, unterdrückt oder entgegengesetzt behandelt werden. Eine ethisch-moralische Verantwortung zeichnet sich dadurch aus, dass solche Formen der Diskriminierung möglichst minimiert bzw. reduziert werden sollen. gibt es spezielle Unterschiede zwischen den zahlreichen Lebensformen und ihren Untergruppen. Männliche Menschen können keine Kinder gebären, weibliche Menschen unterscheiden sich i.d.R. durch ihre Physis von den männlichen. Verschiedene menschliche Ethnien (Volksstämme) haben sowohl eine unterschiedliche Hautfärbung als auch eine kulturell unterschiedliche Prägung. Zwischen Menschen und nichtmenschlichen Tieren besteht i.d.R. ein Unterschied im speziellen Verhalten sowie in den kommunikativen Ausprägungen. Durch die unzählig bestehenden Unterschiede werden wir dazu veranlasst, ebenso unterschiedlich bewertend und behandelnd darauf zu reagieren. Allein die (subjektive) Positionierung der eigenen Wahrnehmung in Bezug auf die sich unterscheidende (subjektive) Wahrnehmung der Lebensformen unserer Umwelt provoziert eine Unterschiedlichkeit, eine individuelle Subjektivität. Ich befürworte ganz klar eine Annäherung, eine angenäherte Berücksichtigung oder eine Toleranz der Eigenschaften, der Interessen und der Bedürfnisse der unterschiedlichen Lebewesen mit gleichen oder ähnlichen Merkmalen zu entwickeln. dabei in einem Dilemma befinden ist offensichtlich. Durch die Einbettung in das bestehende natürliche Öko-System erscheint es unmöglich, an der Vernichtung von Leben und Lebewesen unbeteiligt zu sein. Die Ausweitung unseres Verantwortungsspielraums auf pflanzliche, mikrophysische und mikroskopische Lebewesen verdeutlicht, dass unsere Existenz ohne die Unberücksichtigung der Interessen oder der Motivationen solcher Lebewesen nicht auskommt. Gibt es also Formen der Diskriminierung, die durch die ökologischen und physikalischen Rahmenbedingungen unvermeidbar sind? Eindeutig Ja. Dies kann aber nicht zu dem Rückschluss führen, dass deshalb alle Formen oder spezielle Stufen der Diskriminierung berechtigt sind. Moralisch relevante Diskriminierungsformen zeichnen sich dadurch aus, dass die spezielle Diskriminierung grundsätzlich und absichtlich vollzogen wird, und ihre mögliche Vermeidung wenig bis kaum angestrebt wird. Dies zeichnet auch den gesellschaftlich getragenen Speziesismus aus. ökologischen Bedingungen lässt sich ethisch die (Be)Nutzung von Nutztieren ebensowenig befürworten, wie etwa der sexuelle Missbrauch von Frauen nicht ihre moralische Berechtigung in den natürlich-biologischen Vorgaben von Fortpflanzungstrieb, sexuellen Anziehungskräften und geschlechtsspezifischen Merkmalen findet. Die Diskriminierung, also die deutliche Missachtung und Ungleichbehandlung anderer, ist stets ein Ausdruck des eigenen aktut gescheiterten Verhaltens, andere Lebewesen so zu behandeln, wie man sich selbst behandelt oder selbst behandelt werden will. Anschauung, dass der Mensch andere Tiere züchten, halten und töten darf, entstand aus der Situation, dass der Mensch in dem Öko-System eine natürliche Rolle spielt, wobei er sowohl ein passives als auch ein aktives Element in der Nahrungskette ist. Dieses vorrausgesetzt, dient den Speziesisten dazu, sich selbst grundsätzlich zu der willkürlichen und eigenmächtigen Behandlung von nichtmenschlichen Tieren zu befähigen. Dabei entfällt für die Speziesisten der Punkt, dass sie selbst eben nur ein systematisches Element unter vielen sind. Speziesisten machen ihre eigene Spezies zu einem übergeordneten Element, und entwickeln dadurch eine konkrete Herabsetzung aller anderen Spezies dieses Systems. Analog gilt gleiches für Rassisten und Sexisten mit jeweils ethnospezifischem bzw. geschlechtsspezifischem Bezug.
stoßen häufig im Konflikt aneinander. Ebenso hier. Das Nichtverletzen der Interessen, Motivationen oder Bedürfnisse aller Elemente des Öko-Systems ist unrealisierbar, sofern die Option auf Aufrechterhaltung der eigenen Existenz bestehen bleiben soll. Hier kommt es nicht nur zu philosophischen Irritationen sondern auch zu pragmatischen Entscheidungen, die der antispeziesistischen Intention entgegengesetzt sind. Trotzdem gilt: die ethisch-moralische Angleichung aller lebenden Elemente unseres Öko-Systems ist objektiv gesehen interessant aber unrealistisch, die Verminderung, Vermeidung und Aufhebung überflüssiger, deutlich erkennbarer Diskriminierung, Unterdrückung und Misshandlung ist erforderlich, anstrebsam und durchführbar. und Missachtung von anderen Lebewesen und Lebensformen zeigt sich immer wieder, und ist Ausdruck einer strikten Machtverschiebung zum eigenen Vorteil. Die Gemeinsamkeiten z.B. des ethnischen Völkermordes, der religiös-patriarchischen Degradierung von Frauen oder der quälerischen Massentierhaltung liegen nicht etwa in einer Gleichheit der diskriminierten Individuen oder in unterbewussten Hassgefühlen gegenüber den unterdrückten Lebewesen, vielmehr liegen die Gemeinsamkeiten in der Schonungslosigkeit, in der Überheblichkeit, in der Gleichgültigkeit, in der Arroganz und Ignoranz des machthaberischen Kollektivs. Die absichtliche Unterdrückung von diskriminierten Individuuen ist Teil einer psycho-sozialen Kompensation und unmittelbarer Ausdruck einer sozialen Unzulänglichkeit.
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Vokabular
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Wieso
werden auf soylent network Beschreibungen wie "Ausbeutung",
"Missbrauch" und ähnliches verwendet? absichtlich Begriffe wie "Ausbeutung", "Misshandlung" oder "Missbrauch". Für EinsteigerInnnen in dieses Thema wirkt das anfänglich möglicherweise befremdlich, da die Nutzung von Tieren offensichtlich ein gegenwärtiger Normalzustand ist. Doch der vorsätzlich diskriminierende Umgang mit nichtmenschlichen Tieren hat eine tiefe Verwurzelung in unserem Denken und Handeln. Vielen Menschen fällt es schwer, dahingehend andere Sichtweisen zu akzeptieren oder zu entwickeln. Deshalb soll die Gesamtheit des Inhalts von soylent-network.com zu einer erweiterten Beurteilung der Verhältnisse beitragen, und dabei helfen, meine Sichtweise verständlicher zu machen. Beschäftigung mit der Thematik kommen wir an einer bewertenden Ausdrucksweise für die Verhältnisse nicht mehr vorbei. Was bedeutet z.B. Ausnutzung in Bezug auf die Nutztierhaltung? >> Rinder geben natürlicherweise ihre Milch ausschließlich für ihren Nachwuchs. Der Mensch schwängert die Kühe zyklisch und entwendet ihnen in den Laktationsphasen die Milch. Damit fährt er solange fort, bis er die Tiere tötet und verspeist. Ist das Symbiose, Nutzung oder Ausnutzung? >> Ein ursprüngliches Huhn legte in freier Wildbahn jährlich ein bis zwei Gelege mit ca. 12 Eiern und brütete diese mehrere Wochen lang aus. Der Mensch züchtet Legehybriden mit einer Legeleistung von bis zu 300 Eiern pro Jahr, und kein einziges Ei davon dient der Fortpflanzung, sondern ist ausschließlich für den menschlichen Verzehr bestimmt. Nach etwa 12-15 Monaten Lebenszeit (=Legezeit) werden die Vögel getötet. Ist das Symbiose, Nutzung oder Ausnutzung? >> Milliarden nichtmenschlicher Tiere werden in Ställen und Räumen, Käfigen, Boxen oder eingezäunten Weiden "gehalten". >> Bei der regulären Schlachtung werden sie betäubt, dann wird Ihnen in die Kehle geschnitten, so dass sie ausbluten und dadurch sterben. >> Nichtmenschliche Tiere werden auf leistungs-spezifische Merkmale gezüchtet, künstlich befruchtet, in Versuchslaboren gehalten, untersucht und getötet, in Zoos hinter Gitterstäben und Glas arrestiert und in Zirkussen zur unnatürlichen Ausführung von Kunststücken gedrillt. Spricht das alles für einen respektvollen Umgang mit Tieren oder ist das eine Form der Misshandlung? >> Die meisten Menschen meinen, sie könnten über das nichtmenschliche Tier bestimmen, es zweckgebunden halten, nutzen und töten, wann und wie es ihnen gefällt. Ist das eine rücksichtsvolle Behandlung oder tatsächlich Unterdrückung? wird hier die Wertung polar und drastisch formuliert. Ethisch-moralische Konfliktsituationen erfordern gewissermaßen eindeutige Stellungnahmen, um zu einer Einsicht von praktischer Relevanz zu gelangen. Vokabular soll die Verhältnisse bewertet zum Ausdruck bringen, sie spiegeln und ethisch-moralisch klargestellt formulieren. Wenn jemand mit dem auf soylent network verwendeten Vokabular ein unlösbares Problem hat, dann resultiert das u.a. aus einer unterschiedlichen Sichtweise. Die persönliche Sichtweise transportiert die innerliche Formulierung des eigenen Weltbildes. Wenn das eigene Weltbild mit der systematischen Nutzung und Tötung von Tieren einhergeht, so wirkt die entgegengesetzte Meinung von vornherein "unwirklich" (Stichwort: "Kognitive Dissonanz"). Alle konsequenten Formulierungen widersprechen somit der subjektiven Interpretation von Wirklichkeit. Wirklichkeit lässt sich aber nicht fest eingrenzen, deshalb ist es sinnvoll, das kollektive Begreifen im Dialog zu erweitern. Betrachte also die Formulierungen auf soylent network und Soylent Weiss auch als einen Beitrag zu einem weiterführenden Dialog. Das, was ich schreibe, soll dich zum Nachdenken anregen. Es soll dir nicht vorschreiben, wie du zu denken hast. Die Veränderung liegt in uns selbst. |
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Kontext
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Ist
soylent network bzw. dein Veganismus auf eine Ideologie oder eine Religion
begründet? steht bereits: "soylent network ist frei von parteiischen, religiösen und ideologischen Bindungen. Es handelt sich dabei um eine private Initiative, die sowohl kritisch als auch notwendigerweise beurteilend verbesserte Optionen für eine friedliche, gerechte, gemeinschaftliche und fortschrittliche Entwicklung des menschlichen und nichtmenschlichen Zusammenlebens fördern will." an anderer Stelle [ Animal Jesus ] : "ich bin konfessionslos, ich gehöre keiner Religions- oder Glaubensgemeinschaft an. Eine hypothetische Existenz Gottes ist meiner Ansicht nach für mein persönliches Handeln und Wirken bedeutungslos." dass ich in einer abendländisch-christlich geprägten Gesellschaft groß geworden bin. Es mag in einem wohl kaum nachvollziehbaren Maße bestimmte Einflüsse gegeben haben, die auf mein Erleben direkt oder indirekt eingwirkt haben. Trotzdem sehe ich mein derzeitiges Handeln und Denken als frei von religiösen und ideologischen Bemühungen. Prinzipiell sind für mich bestimmte Freiheiten eines jeden Individuums sehr wichtig. Ich toleriere und respektiere andere persönliche Weltanschauungen. Wichtig dabei ist allerdings, dass es sich dabei um verantwortbare Konzepte und nicht um diskriminierende oder gar lebensverachtende Anschauungen handelt. Ich stehe einer pluralistischen Gesellschaft offen gegenüber, in der kulturelle und individuelle Unterschiede nebeneinander und miteinander funtkionieren können. Jedem Lebewesen müssen berechtigte autonome Ansprüche zugrunde gelegt werden können, auch wenn diese darüber hinaus und im Weiteren zwangsläufig gesellschaftlich behandelt werden müssen. ist eine verantwortbare ethische Grundhaltung nicht an religiöse Vorstellungen oder an politische Kategorien gebunden. Diesen Systemen stehe ich kritisch gegenüber. Vielmehr sollte jeder Mensch über solche kollektiven Konstrukte hinaus über sich selbst und die Welt nachdenken sowie Vergangenes, Vorhandenes und Mögliches bzw. (scheinbar) Unmögliches kritisch prüfen und darauf begründet eigene Rückschlüsse ziehen und den Mut zu selbstständigen Entscheidungen finden. vegan zu leben habe ich seit 1996 praktisch umgesetzt. Die hauptsächlichen Gründe dafür wurden von mir emotional und rational reflektiert und ethisch geprüft. Es sind weder religiöse noch esoterische noch vorrangig gesundheitliche Gründe, die mich dazu bewegt haben, vegan zu leben. Ich sehe in der veganen Lebensweise eher ein mehr oder weniger unabhängiges und modernes Lebenskonzept, welches ein zunehmend verantwortliches Verhältnis zur Natur und zu anderen Lebewesen fördert. ist alles andere als perfekt, demnach können es auch nicht seine komplizierten Entwicklungen innerhalb naturalistischer oder zivilisatorischer Zusammenkünfte sein. Aber Die Menschheit befindet sich in einem dauerhaften Prozess, der von jedem einzelnen Mitglied aller Gesellschaften beeinflusst wird oder werden kann. Was also liegt näher, sich dieser Idee zufolge als ein aktiv handelnder, bedingt autonomer Teil wahrzunehmen und sich in den beschriebenen Prozess mit einzubringen? Na also. |
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Emo |
Was empfindest du wenn du Schlachtungen und Tierhaltungsformen fotografierst? Kommen dir nicht die Tränen? schalte ich emotional ab. Ich konzentriere mich darauf, das Geschehen möglichst nachfühlbar zu dokumentieren. Zu Anfang haben mich die Eindrücke besonders stark aufgewühlt und deprimiert. Im September 2001 startete ich meine ersten offensiveren Dokumentationen [Doku]. An einem sonnigen Spätsommertag kam es dazu, dass ich erstmals den Transport von Schweinen in der Nähe eines Mastbetriebes fotografieren konnte. Verschiedenste Mastanlagen, Ställe und Schlachtungen folgten. den Tiertransporter und später wurde mir klar, dass es vermutlich die einzigen Bilder sein würden, die die aussichtslose Lage jener Individuen für die erfahrbar machen können. Also wurden diese Fotos fortan ein notwendiges Medium, um die betroffenen Tiere aus ihrem unbemerkten Dasein herauszulösen, um die Anonymität aufzubrechen und um das Geschehene öffentlich zu machen. Mir wurde klar, dass man unsere Gesellschaft mit dem ihrer Opfer konfrontieren muss, damit sich etwas an den Verhältnissen ändert. An dem damaligen Spätsommertag im Jahr 2001 fing ich stark an zu weinen. Es war ein bedrückendes und ein befreiendes Erlebnis zugleich. In den folgenden Wochen, Monaten und Jahren begegnete ich vielen Opfern unserer Tiernutzungs-Gesellschaft. Die miterlebten Schlachtungen als auch die Gefängnisse, die als Sammel-Lager für die lebenslange Gefangenhaltung fühlender Lebewesen funktionieren, hielten Einzug in mein Leben, in mein Denken und in meine Träume. Und doch gibt es ein Weiterleben, das über diese Erfahrungen hinausgeht. Neben der [nachträglichen] bewussten und unterbewussten Verarbeitung des Miterlebten gibt es ein unbestimmtes Maß an Verdrängung – mal mehr, mal weniger. weil ich neben der gefühlten Verantwortung im Leben auch Gelassenheit und Freude empfinden kann. Alles andere wäre rückschrittlich. Antreibend und entscheidend ist für mich die Hoffnung, dass meine Arbeit Verbesserungen für die Zukunft erwirkt, indem Menschen sich über die Unterdrückung nichtmenschlicher Tiere bewusst werden und die notwendigen Konsequenzen daraus ziehen. Deshalb habe ich mich verpflichtet, bestehende Ungerechtigkeiten zu suchen und sie anderen moralisch zugänglich[er] zu machen. Wegsehen und Stillsitzen wäre fatal für diejenigen Lebewesen, die [zukünftig] in dieser Gesellschaft als Ware(n) behandelt werden. dass die von mir dokumentierten Ereignisse noch nicht einmal die Spitze der Spitze der Spitze des Eisberges sind, schmerzt. Der Wille gegen das explosive Übermaß an Tod und Grausamkeit vorzugehen, lässt mich die Situationen aushalten. Resignation, so oft sie sich mir auch anbiedert, wäre keine hilfreiche Lösung sondern ein schwer hinnehmbarer Verlust für die Emanzipation leidensfähiger Individuen. Deswegen versuche ich, das Mögliche zu tun – auch deshalb lebe ich vegan. |
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Errare
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Warum
machst du soviele Rechtschreib-, Ausdruck- und Grammatikfehler? |
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FAQ
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Was
ist mit Fragen, die hier nicht berücksichtigt werden? oder spezielle Aspekte gibt, die hier nicht behandelt werden, aber trotzdem eine Antwort erfordern, so benachrichtige mich bitte per Email. wird schrittweise erweitert! |
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